Prof. Dr. Peter Schneider, 15.08.1936

geboren in Frankenthal/Pfalz, aufgewachsen in Saarburg. Dort Gründung und Leitung eines Zupfinstrumentenorchesters mit 7 Konzerten für klassische Sologitarre. Jazz und Tanzmusik in verschiedenen Formationen. Studium in Würzburg (Physik) und Münster (Biologie), dort Promotion, Dozent in Kabul, Afghanistan, Habilitation in Bonn, 1973 Ruf nach Heidelberg als Leiter der Zoologie III, Biologie für Mediziner, Verhaltens- und Bewegungsphysiologie, über 120 Originalveröffentlichunhen. 24 wissenschaftliche Filme, weitere Publikationen siehe Bücher
Gründer des Marionettentheater Wiesloch (www.marionetten-wiesloch.de)
Musik: Contrabass und Gitarre/Sitar

 

Mein Bass stammt aus Italien, erbaut 1878 von D. Corbucci in Citta di Castello mit einem sanften aber auch durchschlagenden vollem Klang. Ich komme von der Klassik und spiele Jazz aus Gründen der Freiheit und Fantasie, ein bisschen Miles Davis belastet, mit dem Blues als Grundlage.

Neu: Lesungen mit Jazzimprovisationen auf indischen Saiteninstrumenten, Sitar und Surbahar, siehe unten, "Jazz in der Stille"

Hier kommen Sie zu meinen Veranstaltungen

Jazzformationen:

Kammermusikalisches Jazz Duo mit Jochen Schott (musik@jochen-schott.org, http://musik.jochen-schott.org), ausgefallene Jazzthemen für solistischen Contrabass und Gitarre, bekannt durch viele Konzerte, Vernissagen in Wiesloch und Umgebung.

Interessante Stücke der Jazzgeschichte in Duo-Besetzung mit Kontrabass und Gitarre zu spielen und dazu einiges Wissenswertes über Komponisten, Interpreten, Stücke und Stile zu berichten, das ist das Konzept von Peter Schneider (b) und Jochen Schott.

Jochen Schott ist semiprofessionellen Gitarrist aus Mannheim und Diplom Soziologe, z.Z. mit Schwerpunkt Evaluation (www.jochen-schott.org).

Jochen Schott ist auch beteiligt an der Theatermusik des Marionetten-Theaters "Wieslocher Puppenstube"(www.marionetten-wiesloch.de)

In ihrem aktuellen Programm präsentieren sie Stücke von und Geschichten über Thelonius Monk, Miles Davis und dessen Weggefährten wie Bill Evans, Joe Zawinul, Wayne Shorter und Keith Jarrett, über die Jahreszeiten und über die Zeit

 

"So long Jazzclub"
Abschiedungskonzert
Freitag, 28. Januar 2011
Nach langjähriger Tätigkeit als aktiver, theoretisierender und erzählender Jazzer möchte Peter Schneider, von Hause aus Biologe, sich von seinen Jazzfreunden im Alten Bahnhof verabschieden. Vieles wurde in diesen Jahren über die Musik, die Geschichte, die Interpreten des Jazz (Jazz Plaudereien) erzählt, viele Themen zur Gestaltung eines Abends ausgewählt (Round about . . . ) und immer wieder neben einer Basis (Michael Herweg und Jochen Schott g) Gäste zu diesen abendfüllenden Themen eingeladen.
Mit einem kleinen Abschiedskonzert möchte sich Peter Schneider bei seinen geduldigen Zuhörern bedanken. Vor 13 Jahren spielte er zum ersten Mal im Jazzclub mit dem Thema „Die Gitarre: Von der Klassik zum Jazz“. Auch diesmal soll die Gitarre mehr im Klassischen beginnen, um dann im zweiten Teil von dem Kontrabass Solo abgelöst zu werden. In den letzten drei Jahren hat sich Peter Schneider intensiv mit der Möglichkeit, Jazz auf indischen Instrumenten zu spielen (Sitar und Surbahar), befasst. „Jazz in der Stille“ erklang mit diesen Instrumenten in vielen Kirchen. Diese beiden Instrumente sollen den Abend mit Themen von E. Sati, M.Davis, Th. Monk, Abdul Ibrahim u.a. und eigenen Skalen beschließen. Es soll kein definitiver Abgesang werden, sondern ganz einfach ein Dankeschön und Ade an den Jazzclub und alle Jazzfreunde nämlich dann, wenn es am schönsten ist.

 

F. Tarrega, Danza, E. Sati Gnossossiennes

Session mit Jochen Schott, Michael Herweg, Franz ? und Barbara Amman

 

Zum letzten Mal Jazzplaudereien: Round about . . . time. Stücke und Geschichten um und über die Zeit

mit Jochen Schott,

22. Januar 2010 Jazzclub Wiesloch

Round about . . . the Love mit Claudia Böhmer und Daniel Sich - - - Round about . . . the Seasons mit Nicole Schneider

mit Michael Herweg in Darmstadt 2007

Round about ... the Duke, Jochen Schott Gitarre, Jazzclub Wiesloch 11. 10. 2007, Gäste: Fred Setzkorn sax und Volker Heinz vib

 

"See der Sinne Hemsbach", 22. September 2007

WN Bergstraße 24. 9. 2007, 14

. . . Da waren beispielsweise das Wieslocher Puppentheater, das im Zelt handgearbeitete Marionetten aus1001 Nacht präsentierte, das Sitarklänge ertönen ließ und mit dem "Kammermusikalischen Jazz Duo" gleich noch einen Programmpunkt auf der Musikbühne bestritt. . . .

 

 

Silke Hauck Nacht im Schatzkästle Mannheim

Walldorf 2005 mit Gene Lyons und swingin' 55, Swingin' WiWa

 

Jazz in der Stille

Angeregt durch swingin' Kitzbühel (März 2004), wo ich unter dem Motto "Musik der Stille" zwei Soloauftritte in einer Kapelle hatte (Kontrabass und Gitarre/Sitar), habe ich diese Idee unter dem Motto "Jazz in der Stille" fortgesetzt. Einmal in der kleinen Letzenberg-Kapelle bei Malsch, abseits von jedem Verkehrslärm, und während des Jazz Festivals swinging Wiwa 2005 in der Laurentiuskapelle in Walldorf und im evangelischen Gemeindezentrum Rauenberg, Rauenberg, evang. Gemeindesaal. Kontrabass und Sitar und zuletzt in der evangelischen Stadtkirche Wiesloch

RNZ 2003 Letzenbergkapelle
". . . Mit einem Kontrabass nicht zu begleiten, sondern Melodien zu spielen,
ist zweifellos eine große Kunst. Schneider verstand es meisterhaft, dem
großen Instrument filigran verwebte Harmonien oder funkige Akkorde zu
entlocken, die manchmal zart und melancholisch und dann wieder
klangintensiv in der Kapelle verhallten. . . . Das Herausragende an
Schneiders Konzert war die Lockerheit, mit der er „zu Werke“ ging.
. . . Mit diesem Instrument (Sitar, indisches Saiteninstrument) spielte Schneider zum Abschluss. Dazu
setzte sich der Künstler auf einen kleinen Teppich. Dann durften die
Zuhörer fernöstlichen Klängen lauschen, die weich, melodisch und
meditativ durch die Letzenbergkapelle schwebten. Am Schluss gab es dann
Beifall über Beifall."

9. September 2007, Evangelische Stadtkirche Wiesloch

 

Wieslocher Woche 37/2007 (kob)

. . . Und noch eines: Manche Jazz-Passagen haften bruchstückhaft an der eigenen Erinnerung. In der Improvisationsfolge erlebt man sie als Zuhöher wie ein an einer einsamen Haltestelle Wartender, an dem die Busse wie kurze reine Impressionen vorbeieilen, jeder mit dem eigenen, tönenden Geräusch. Die Szenerie gewinnt etwas traumhaft Entrücktes, ein Hinwegweichen vom fordernden Duktus, wie ihn Musikstücke annehmen können. Es erschließt sich ein "Other World" der Gelöstheit. . .

Peter Schneider spielt interpretatorisch ausdifferenziert und mit viel Hingabe. Er ist mit dem Blues so verwachsen, das er wohl auch sein weiterer Wegbegleiter sein wird.

 

Neu

Seit Januar 2008 besitze ich ein Surbahar, ein Bass-Sitar, das eine Quart tiefer als die Sitar gestimmt ist. Das Intrument ist etwas ungefüge und mechanisch schwerer zu spielen. Es klingt sanft und etwas melancholisch. Es fehlt ihm die Dynamik einer Sitar. Mit dem Surbahar hatte ich im Jazz-Haus Heidelberg meinen neuen Krimi vorgestellt.

Lesung mit Jazz mit Sitar. Surbaha (Basssitar)r links liegend. Lebensgarten Mannheim-Vogelstang, 8. November 2008

Mein Sitar ist ein außergewöhnlich kostbar ausgearbeitetes Instrument, das ich 1966 in Kabul (Afghanistan) von einem Musiker kaufte. Er selbst spielte nicht und hatte das Instrument von seinem Onkel, der es etwa 20- 30 Jahren vorher in Lahore (Pakistan) Bombay Musical Store erwarb. Ein sonnengetrockneter Kürbis dient als Schallkörper, reich mit Intarsien aus Elfenbein und Kamelknochen garniert.

 

Jazz-Platten-Plaudereien im Jazzclub W iesloch

Seit 5 Jahren findet im Jazzclub Wiesloch eine Vortragsserie statt, bei der immer neue Themen mit Plattenbeispielen behandelt werden. 2005 - 2006 wurden die Vorträge etwas verkürzt und mit live-jazz verbunden.

Ab 2007 (siehe Veranstaltungen) wird die Serie mit viel Wissenswertem und Musik gekoppelt und läuft unter dem Namen Round about . . . nach der ersten Serie über Miles und Monk und dessen Round about Midnight

Folgende Themen wurden bisher behandelt.

2000
Jazz-Platten-Plaudereien
1. Es begann in New Orleans,Peter Schneider
Die afrikanische Tradition und die Einwirkung der europäischen Musik auf die Entwicklunger der schwarzen Musik über Ragtime zum Blues, und Jazz
2. Vom Bebop zum modalen Jazz, Michael Herweg
Von der Komplizierung der Harmonien zum Einfachen
3. Plauderei über Jazz nach dem Krieg in Europa, Peter Schneider
Von der Dutch Swing College Band zu Kurt Edelhaben und Chris Baber
4. Der Jazz in Deutschland nach 1945, "Ein Volk swingt sich frei",Ludwig Bansbach
5. Jazz und Schellackplatten, Felix Dahn (Speyer)
Viele Abspielgeräte mit alten Platten
2001
Giganten des Jazz
Freitag, 9. 3., Louis Armstrong: Der beständige Gigant, Peter Schneider
Freitag, 16. 3., Miles Davis: Der "coole" Revolutionär, Peter Schneider
Freitag, 23. 3., J. Coltrane auf dem Weg zur Avantgarde - Schritte eines musikalischen Giganten, Daniel Glatz (Mannheim)
Freitag, 30. 3., Alle guten Dinge sind 2 - 3: Die kleine Jazzbesetzung, Michael Herweg (Nußloch)
2001 - 2002
Die Jazz Band
26. 10. 2001, 20.30 Uh: Rhythmus als Grundlage: Das Schlagzeug.
Bernhard Rausch, Mannheim
2. 11. 2001, 20.30 Uhr: Rhythmus, Basis und Solo: Der Kontrabass.
Peter Schneider,
16. 11. 2001, 20.30: Rhythmus, Harmonie und Melodie: Die Gitarre.
Michael Herweg, Nussloch,
30. 11. 2001, 20.30 Uhr: Die Klarinette und das Saxophon.
Uli Heberger,
14. 12. 2001, 20.30: Das Vibraphon, Dr. Volker Heinz, Bad Dürckeim., Crocodile Jazz Band
18. 1. 2002, 20.30: Strahlende Führung: die Trompete.
Dragan Melicevic (Heppenheim) und Peter Schneider
22. 2. 2002: Die Jazz-Band: Alle vorgestellten Instrumente und ihre Referenten treffen sich zu einer Session.
2002 - 2003
Fortsetzung der Jazz Band
Die Posaune im Jazz
Michael Schröder (Sandhausen) 29. 11. 2002
Rhythmus als Grundlage: Das Banjo und der Dixie
Henrik Dahn und Peter Schneider 25. 10. 2002
Das Klavier im Jazz
Mathias Stadter 15. 11. 2002
Der Blues
Peter Schneider 17. 01. 2003
2003 - 2004
Frauen im Jazz
15. 11. 2003 Die Bluessängerinnen und erste Instrumentalistinnen
Peter Schneider
Jazzfrauen um Billie und Ella
Peter Schneider
Moderne Intrumentalistinnen
Michael Herweg
Die Exotinnen, Jazz-Frauen in Japan
Daniel Glatz
Jazz-Plaudereien mit live-Musik 2005-06
Unter dem Motto „Die Stimme“ werden im Jazzclub Wiesloch die seit fünf Jahren mit Erfolg laufenden Jazz-Platten-Plaudereien etwas geändert.
Ab November soll die Theorie und das Geplauder über Musik und Interpreten so gestaltet werden, dass mehr live Jazz geboten wird.
Über eine „Unterrichtsstunde“ (45 Minuten max 1 Stunde) ein Vortrag über ein bestimmtes Thema, anschließend daran eine Session, zu der bekannte Künstler aus unserem Raum eingeladen werden, die zum Thema ein Konzert über 2 Stunden geben.
Ein recht anspruchsvolles Unterfangen, von dem der Jazzclub hofft, wieder neue Freunde in der Bluesstation zu locken. Folgendes Programm ist vorgesehen
Die Stimme im Jazz
1. 25. 11. 05, Peter Schneider: Bau und Funktion des menschlichen Stimmapparates
Session: Sarah Lipfert voc, Michael Herweg git und P. Schneider bs.
10. 12. 05, Michael Herweg: Die Bedeutung des Wortes im Gesang
Michal Herweg ist promovierter Linguist
Claudia Böehmer Quartett
mit Markus Kraemer Gitarre
3. 13. 01. 2006, Peter Schneider: Singen ohne Worte (Improvisation und Scat-Gesang)
Session: Jutta Glaser Bernhard Sperrfechter
4. Wolfram Blank (Gesangspädagoge, orffeo-studio): Grundzüge der Stimmbildung
Session: Silke Hauck, Jochen Seitele git, Konrad Preiss vib
5. 31. 03. 2006
Dr. Michael Herweg Gesang und Sprache, Sprache und Gesang
Jean Lyons, Kammermusikalisches Jazz Duo

Jazz.Plaudereien 2006 - 2007

17. 11. 06. P. Schneider und M. Herweg: Round about Miles and Monk

26. Januar 2007, 20:30 Uhr: Round about ... Gipsyswing, Zigeunerjazz und Wissenswertes dazu, Swing Gatsche mit Michael Herweg

19. 10. 2007: Round about . . . the Duke mit Jochen Schott, Gäste Volker Heinz vip und Fred Setzkorn sax 
16. 11. 2007: Round about . . . Love: Michael Herweg g, Peter Schneider b, Gäste:Tilman Engelhardt sax und Nicole Schneider voc

25. 1. 2008: Round about . . . Prez (Lester Your): Michael Herweg g, Peter Schneider b, Gast Michael Tropf sax cl
22. 2. 2008: Round about . . . Roots, Jutta Glaser voc und Claus Boesser-Ferrari g 

Jazz Plaudereien 2009

27. März 2009, Jazz Haus Heildelberg, Round about . . . the Seasons, 21 Uhr

28. März 2009, Lesung und Jazz auf indischen Saiteninstrumenten, 15 Uhr, Café Darmstädter Hof
www.cafe-darmstädter-hof.de, Biblis

4. April 2009.Orffeo Studio Mannheim, Round about ... Love mit Claudia Böhmer, Michael Sich und uns

 

25. Januar 2009: Lesung mit Jazz, Orffeo Studio Mannheim

13. Februar 2009: Jazzplaudereien, Round about . . . Love:
mit Migliedern des „Orchester Sinneswandel“ Heidelberg (Sameen Kühner-Salomon, Klangwerkzeuge, H. Peter fl, sax, M. Zimmermann, g) unterstützt von Peter Schneider Kontrabass ein ungewöhnliches Programm bieten.